gelesen, Krimi, Roman, Thriller
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Rückblick Januar 2021

Cover Rückblick Januar 2021

Aktualisiert am 3. Juni 2021

Im Januar las ich die Thriller-Reihe von Marc Raabe weiter, die ich im Dezember angefangen habe. Das Glück war mir hold und ich habe an drei Leserunden von LovelyBooks teilgenommen. Bis zum Monatsende habe ich neun Bücher gelesen, die ich dir in meinem Rückblick Januar 2021 vorstelle.

Rückblick Januar 2021

Challenges

Motto Challenge 2021: Das Motto für Januar: geschenkte Bücher

Weltenbummler Challenge 2021: Welche Länder habe ich in meinen Büchern besucht, welche Kontinente habe ich bereist? Am Anfang ist es leicht. Im Januar habe ich 3 neue Länder bereist.

SuB Leichen Abbau Challenge 2021: Eine neue Challenge zum SuB-Abbau. Pro Monat wird ein Buch aus einer vorher erstellten Liste gelesen. Januar Aufgabe erfüllt.

Aktionen

Jeden Donnerstag findet der Top Ten Thursday statt. Es werden 10 Bücher zum jeweiligen Thema präsentiert. Auf der Aktionsseite Top Ten Thursday habe ich die Themen aufgelistet und zu meinen Beiträgen verlinkt.

Meine Bücher im Januar 2021

„Zimmer 19“ von Marc Raabe

Ich habe im Dezember einen neuen Autor und eine neue Thriller-Serie für mich entdeckt. “Schlüssel 19” ist der Auftakt zu der “Tom-Babylon-Serie. Bisher erschienen:

  1. „Schlüssel 17“
  2. „Zimmer 19“
  3. „Die Hornisse“

Im Mittelpunkt steht der Kommissar Tom Babylon vom LKA Berlin und die Psychologin Dr. Sita Johanns. Tom Babylon ist ein Mann voller Geheimnisse, der sich die Schuld am Verschwinden seiner Schwester Viola gibt. Er neigt zu Alleingängen und bekommt deshalb Sita als “Aufpasserin”. Tom Babylon muss sich zähneknirschend fügen, denn der neue Fall verlangt seine ganze Aufmerksamkeit. Viele Spuren führen in die Vergangenheit und zu Schlüssel 17. In Rückblenden erfährt der Leser mehr über Sitas Vergangenheit.

Klappentext:
Auf der Eröffnungsveranstaltung der Berlinale wird zum Entsetzen aller ein Snuff-Film gezeigt. Das Opfer: die Tochter des Bürgermeisters Otto Keller.
Tom Babylon vom LKA und die Psychologin Sita Johanns ermitteln unter Hochdruck. Doch eine Gruppe von Prominenten um Keller mauert. Was hat der Bürgermeister zu verbergen? Und wer ist die Zeugin, die aussieht wie Tom Babylons vor Jahren verschwundene Schwester? Die Ereignisse überschlagen sich, als ein weiterer Mord passiert. Plötzlich stellt Sita Johanns fest, es gibt eine Verbindung zwischen ihr und den Opfern: Ein furchtbares Ereignis in ihrer Jugend –
und die Zahl Neunzehn.
(Amazon)

Der Thriller hat mich von Anfang an gepackt und ich musste gleich die Fortsetzung “Die Hornisse” lesen.

„Die Hornisse“ von Marc Raabe

Klappentext:
„I love you all“, ruft der gefeierte Rockstar Brad Galloway seinen 22.000 Fans in der Berliner Waldbühne zu. Plötzlich tritt eine unbekannte Frau ins Scheinwerferlicht und überreicht ihm einen mysteriösen Umschlag. Am nächsten Abend wird Galloways ausgeblutete Leiche ans Bett gefesselt im Gästehaus der Polizei gefunden.
LKA-Ermittler Tom Babylon wird vom Babyschwimmen zum Tatort gerufen. Gemeinsam mit der Psychologin Sita Johanns fahndet er nach der unbekannten Frau. Die Spur führt dreißig Jahre zurück – zu einer heimtückischen Kindesentführung mit dem Decknamen „Hornisse“ – und zu einer Frau, die zwischen zwei Männern stand. Beide waren bereit zu töten. Einer sinnt noch heute auf Rache. (Amazon)

Der Autor weiß, wie man Spannung erzeugt. Ich habe die Thriller verschlungen und hoffe auf eine Fortsetzung, da der Thriller mit einem gemeinen Cliffhanger endet.

„Der Klang des Pianos“ von Noa C. Walker 

Wie das Cover es bereits verrät, spielt in diesem Roman die Titanic eine Rolle. Nein, es geht nicht primär um den Untergang des Luxusschiffes, sondern um die Menschen dahinter. Um die Werftarbeiter, die tagsüber ein Luxusschiff bauen und abends in die Armenviertel von Belfast zurückkehren. Es geht um einen Klavierbauer aus Freiburg, der selbstspielende mechanische Musikinstrumente herstellt und ein selbstspielendes Klavier auf der Titanic einbauen soll. Aufgelockert wird der historische Roman durch eine Liebesgeschichte. Mir hat der Roman sehr gut gefallen und ich empfehle ihn gerne weiter. 

Norah ist Stewardess auf den Luxusschiffen und ist auch für den Dienst auf der Jungfernfahrt der Titanic eingeteilt. In ihrer Freizeit kümmert sie sich in einem der Armenviertel Belfasts um die Frauen und Kinder der Hafenarbeiter. Der junge Klavierbauer Richard Martin soll ein selbstspielendes Klavier auf der Titanic einbauen. 

Trotz der detaillierten und lebhaften Beschreibungen der erschreckenden Zustände in den Armenvierteln, ist der Roman unterhaltsam geschrieben. Richtig spannend wird es, als sich Norah mit einem Bordellbesitzer anlegt, der junge Mädchen gegen ihren Willen in seinen Etablissements arbeiten lässt. Norahs Befreiungsaktionen gefallen ihm nämlich ganz und gar nicht.  

Wie die Autorin in der historischen Einführung darlegt, wurde auf dem Schwesternschiff Britannic eine “pneumatische Orgel” im Treppenhaus der 1. Klasse eingebaut. Ein selbstspielendes Klavier auf der Titanic wäre also durchaus möglich gewesen.

„Ohne Schuld“ von Charlotte Link

Der deutschen Autorin Charlotte Link ist es wieder gelungen einen fesselnden Thriller zu schreiben. Wie viele ihrer Bücher spielt es in Großbritannien. „Ohne Schuld“ ist der dritte Fall für Kate Linville und Caleb Hale.

„Fürchte dich, denn ich bin bei dir“ von Béla Bolten

Die Kommissarin Julia Kolb findet vor ihrer Haustür ein Tagebuch. Auf der letzten Tagebuchseite ist eine Internetadresse und eine Telefonnummer angeben. Auf der Internetseite steht nur ein Wort: “Demnächst”. Julia Kolb ist sich nicht sicher, ob es ein makabrer Scherz oder das Tagebuch eines Mörders ist. Sie bittet den Kriminalpsychologen Simon Wagner um Hilfe. Simon ist überzeugt, dass es sich um einen Psychopathen handelt, der bereits gemordet hat und längst noch nicht fertig ist.  

Der zweite Fall mit Julia Kolb und Simon Wagner ist spannend und logisch aufgebaut. Mir gefällt die Kombination aus Kriminalpsychologe und Kommissarin. Ich mag dieses Team und die Art, wie sie ermitteln. Neu im Team ist Tim Wellbrock, ein junger Kollege von Julia. 

Der dritte Teil “Einer töte des anderen Schuld” erscheint am 01.03.2021

„Fährmanns Tod“ von Béla Bolten 

Béla Bolten verpackt wieder ein brisantes Thema in einen spannenden Thriller. 

Der Titel “Fährmanns Tod” ist doppeldeutig. Ein Bodenseeschiff, auf dem eine Silvesterfeier stattfindet wird gekapert. Die Forderung der Entführer: Fährmann, der Chef eines Pharmakonzerns, soll ein Geständnis ablegen, 2 Millionen an die Onkologie einer Klinik zahlen und sich anschließend selbst töten. 

Wie der Zufall (oder der Autor) es so will, befindet sich Kommissar Alexander Thal mit seiner Freundin und Profilerin Madlaina auf dem Schiff. Sie versuchen die Entführer zu überzeugen aufzugeben. Das restliche Team, zu dem auch Stephanie wieder gehört, recherchieren die Hintergründe. Der Pharmakonzern stellt Naturheilmittel und pflanzliche Medikamente her und vertreibt sie übers Internet und Soziale Medien. Das Konstanzer Team tappt lange im Dunkeln, bis es das Motiv der Entführer und die Machenschaften des Pharmakonzerns erkennt.

„Eisenkind“ von Arne M. Boehler 

Hast du Lust auf einen fesselnden Psychothriller? Dann musst du „Eisenkind“ lesen. Die Mitglieder der einst erfolgreichen Heavy-Metal-Band “Eisenkind” werden von der Vergangenheit eingeholt. Und eine Kommissarin sucht seit über zwanzig Jahren den „Nagelmörder“, der mindestens viermal gemordet hat.

„Die letzte Erkenntnis“ von Bernadette Calonego

Ich habe schon einige spannende Thriller von Bernadette Calonego gelesen. Den Thriller “Die letzte Erkenntnis” fand ich nicht so spannend wie gewohnt. Zuerst plätschert es so dahin, erst im letzten Drittel wird es wirklich spannend.

Das Thema ist an und für sich interessant. Die Handlungsorte pendeln zwischen Kanada und Europa. Die Geschichte wird parallel in zwei Erzählsträngen erzählt, die auch jeder für sich einen Thriller füllen würden. Der Zusammenhang kommt mir sehr konstruiert vor. Das Buch konnte mich nicht wirklich überzeugen. Um was geht es? Klappentext bei Amazon.

„Der Malik“ von Bernhard Kreutner 

Das Cover, der Titel und die Buchbeschreibung haben mich auf das Buch neugierig gemacht. Und ich wurde nicht enttäuscht. „Der Malik“ ist ein intelligenter und vielschichtiger Kriminalroman, denn ich gerne weiterempfehle.


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