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Rückblick Juli 2018

Rückblick Juli 2018

In dem heißen Sommermonat Juli kam ich nicht viel zum Lesen. Entschädigt wurde ich durch tolle Bücher und zwei Leserunden bei LovelyBooks. Welche Büchertipps ich für dich habe, kannst du in meinem Rückblick Juli 2018 nachlesen.

Rückblick Juli 2018

Motto Challenge 2018: Das Motto im Juli sind SuB-Leichen, d.h. Bücher, die schon länger ungelesen im Regal oder auf dem Kindle schlummern.

Bastei Lübbe Challenge 2018: Im Juli habe ich „Kalt wie Nordlicht“ von Bernhard Stäber für die Challenge gelesen.

Im Juni ist die Fortsetzung mit der Zahnärztin und Hobbydektivin Dr. Leocardia Kardiff erschienen. „Der Tod bohrt nach“ von Isabella Archan hat mich genauso begeistert, wie ihre Vorgänger. (Eine Rezension folgt)

Ich lese gerne die humorvollen Romane von Ellen Berg. „Wie heiß ist das denn?“ hat mich ebenfalls nicht enttäuscht.

Auf LovelyBooks fand eine Leserunde für den neuesten Fall für „Veilchen“ Valerie Mauser statt, an der ich teilnehmen durfte. „Veilchens Show“ von Joe Fischler nimmt humorvoll diverse Fernsehshows aufs Korn, in deren Verlauf es mehr als eine Leiche gibt.

Endlich erschien im Juli der letzte Teil der Ostpreußen Saga „Die Zeit der Kraniche“ von Ulrike Renk. Ich hatte Glück und nahm an der Leserunde bei LovelyBooks teil.

„Kalt wie Nordlicht“ von Bernhard Stäber ist ein Thriller aus Norwegen und der zweite Fall für den Psychotherapeuten Arne Eriksen.

Von Ellen Dunne habe ich bereits zwei Bücher gelesen, die mir gut gefallen haben. Leider konnte mich „Für immer mein“ nicht ganz so begeistern.

Eine Übersicht aller gelesenen Bücher ist in Mein Lesejahr 2018 zusammengestellt. In Buchreihen sind die Reihen aufgelistet, die ich gerne lese.

Die Buchbesprechungen im Rückblick Juli 2018:

„Für immer mein“ von Ellen Dunne

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“Ich habe keine Geschichte, deshalb schreibe ich die der anderen auf.”

Tarek Waldmann lebt in Dublin und verdient sein Geld als Ghostwriter. Zuerst zögert er, doch dann nimmt er den Auftrag an, die Lebensgeschichte von Helga Wolff zu schreiben. Er fliegt nach Wien, wo er aufgewachsen ist und quartiert sich bei seinen Adoptiveltern ein. Helga und ihre tragische Lebensgeschichte faszinieren ihn. Er fängt an, seine Herkunft zu hinterfragen, bekommt aber keine Antworten. Seine Eltern reagieren abwehrend, als hätten sie etwas zu verbergen. Tarek ahnt, dass der Auftrag kein Zufall ist. Die Situation spitzt sich dramatisch zu, als ihn Helga mit der Wahrheit konfrontiert.

Zwei Ehepaare, eine misslungene Flucht aus der ehemaligen DDR und die Folgen für deren Kinder. Die zu erzählende Geschichte und die Dramatik der Ereignisse schockieren mich immer wieder. Ellen Dunne erzählt, wie sich Tarek mit der neuen Situation auseinandersetzt und welche Folgen sie hat. Durchaus spannend geschrieben, mir sagt jedoch der hier verwendete Schreibstil nicht zu.

Ich habe von Ellen Dunne andere Bücher gelesen, die mich weit mehr begeistert haben. “Wie du mir”, erzählt die Geschichte eines IRA-Attentäters und “Harte Landung” ist der Auftakt zu einer Krimi-Reihe mit Patsy Logan, die in München und Dublin ermittelt.

„Wie heiß ist das denn?“ von Ellen Berg

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Bea Lindemann ist Mitte vierzig und will nach ihrer letzten gescheiterten Beziehung eine “Auszeit vom Mann” nehmen. Ihre Familie und ihre Freunde sehen das anders und wollen sie mit aller Macht verkuppeln.

Ellen Bergs Romane sind für ihren humorvollen Schreibstil bekannt, witzige und bissige Sprüche inklusive. Der Autorin gelingt es, ernste Themen unterhaltsam zu verpacken. In “Wie heiß ist das denn?” nimmt sie sich die Frauen und Männer “im besten Alter” und die Beziehungen Müttern und Töchtern vor. Beas Mutter Rosi gönnt sich jüngere Lover und genießt die Freiheit zu tun und lassen, wie es ihr gefällt. Für Männer war es schon immer selbstverständlich jüngere Geliebte zu haben, manchmal jünger, als die eigene Tochter. Umkehrt wird das auch heute noch ein Thema, das Aufsehen erregt.
Rosi lebt nach dem Motto:”Ich bin in einem Alter, in dem man die Männer nur noch ambulant aufnimmt und nicht stationär.”

Die Alleinerziehende Bea will sich nicht verkuppeln lassen, aber insgeheim sehnt sie sich nach einer langfristigen Beziehung. Sie liebt Opern, dramatische Liebesgeschichten und große Gefühle. Tochter Mona ist vor Kurzem ausgezogen und der Helikoptermutter Bea fällt es schwer zu akzeptieren, dass ihre Tochter erwachsen ist und lernen muss loszulassen.

Der unterhaltsam geschriebene Roman “Wie heiß ist das denn?” hat mich bestens unterhalten und den Alltag vergessen lassen. Die eine oder andere Mutter wird sich in diesem Roman wiedererkennen.

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Profilbild Kristina

Kristina kann sich ein Leben ohne Bücher nicht vorstellen. Bücher faszinieren sie, seit dem sie denken kann. Sie möchte mit dir ihre Freude am Lesen teilen. Gefallen dir ihre Beiträge? Dann verpasse keine neuen Artikel und abonniere sie per E-Mail.

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