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Rückblick September 2018

Cover Rückblick September 2018

Der September war zu kurz, das Wetter zu schön, um alle Bücher zu lesen, die ich mir vorgenommen habe. Entschädigt wurde ich durch drei ganz besondere Romane. Welche Büchertipps ich für dich habe, kannst du in meinem Rückblick September 2018 nachlesen.

Rückblick September 2018

Chalenges

Motto Challenge 2018: Das Motto im September sind Cover mit herbstlichen Farben gelb, orange, rot und braun.

Bastei Lübbe Challenge 2018: Im September habe ich zwei Bücher für die Challenge gelesen.

Meine Bücher im September 2018

Alle sechs Bücher, die ich diesen Monat gelesen habe, kann ich weiterempfehlen. Drei davon sind ganz besondere Romane, die zum Nachdenken anregen.

„Der Schlüssel des Salomon“ von J. R. Dos Santos ist ein Wissenschaftsthriller, der nicht jeden Leser begeistern dürfte. Die wissenschaftlichen Erklärungen sind verständlich geschrieben, aber nicht jedermanns Sache. Ein Roman, bei dem man mitdenken muss. Mich hat der Roman überzeugt. Weitere Details zum Buch schreibe ich in meiner Rezension. (ist noch nicht fertig)

„Was wir zu hoffen wagten“ von Michaela Saalfeld erzählt die Geschichte von drei Geschwistern, die sehr unterschiedliche Lebensentwürfe und Träume haben. Der Roman beginnt 1912 und endet nach dem Ersten Weltkrieg 1918. „In der Nacht weint meine Stadt“ ist eine Novelle zu diesem Roman und schildert den Kampf um die belgische Stadt Ypern. (Rezension folgt)

Ein Roman, der sich mit dem Zweiten Weltkrieg beschäftigt ist „Piccola Sicilia“ von Daniel Speck. Er erzählt aus einer anderen Perspektive über die deutsche Besatzung von Nordafrika. Piccola Sicilia ist ein italienisches Einwandererviertel in Tunis. Ein sehr beeindruckendes Buch.

Eine leichte Lektüre für zwischendurch sind der Liebesroman „Der letzte Glanz des Sommers“ von Emily Ferguson und der neueste Thriller von Béla Bolten „Krähenherz“.

Eine Übersicht aller gelesenen Bücher ist in Mein Lesejahr 2018 zusammengestellt. In Buchreihen sind die Reihen aufgelistet, die ich gerne lese.

Buchbesprechungen

„Der letzte Glanz des Sommers“ von Emily Ferguson

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Maya wächst bei ihrer Großmutter auf. Sie war noch ein Kind, als ihre Eltern bei einem Autounfall ums Leben kamen. Der letzte Wunsch ihrer kranken Oma ist: Maya soll nach Nordamerika fliegen und ihre Wurzeln finden. Maya zögert zuerst, denn “Ich mag neue Sachen einfach nicht.” Sie soll offener für die Geheimnisse dieser Welt werden, denn “Es gibt viel mehr Zauber in ihr, als vermutet.”

Eine junge Frau auf der Suche nach sich selbst und ihren Wurzeln, Familiengeheimnis inklusive, ist ein beliebtes Thema. Das Besondere an diesem Roman sind die indianischen Vorfahren von Mayas Oma. Diese Einblicke in eine andere Kultur sind sehr interessant beschrieben.

Der Roman ist in einem bildhaften, flüssigen Schreibstil gehalten. Schöne Landschaftsbeschreibungen runden das Bild ab. Maya erzählt in Ich-Form von ihrer Reise zu ihren Verwandten, die sie nicht alle willkommen heißen. Bei ihren Nachforschungen erhält sie Hilfe von einem netten jungen Mann. Ob Liebe daraus wird? Wird nicht verraten.

“Der letzte Glanz des Sommers” ist eine leichte Lektüre für zwischendurch, die durch den Handlungsort und den Indian Summer interessant wird. Mir hat dieser Roman angenehme Lesestunden beschert. Ein gelungenes Romandebüt.

„Krähenherz“ von Béla Bolten

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Im Wald wird die Leiche eines Babys gefunden. Die Suche nach der Mutter des Babys bleibt ergebnislos. Das Team von Kommissar Alexander Thal sucht nach einem Ansatzpunkt für ihre Ermittlungen. Einer davon ist die Suche nach ausgesetzten Kindern. Tatsächlich finden sie zwei Kinder, die an gleicher Stelle als Baby ausgesetzt wurden, wie das tote Baby und heute in Pflegefamilien leben. Kurze Zeit später wird die Leiche einer Frau gefunden, die gerade erst entbunden hat. Ist ein weiteres Baby in Gefahr?

Die Suche nach dem Baby und den leiblichen Eltern der ausgesetzten Kinder ist sehr spannend geschrieben. Der Thriller fängt mit der Erzählung einer schwangeren Frau an, die sich mit ihrem Ungeborenen unterhält, die Angst vor der Polizei hat und anscheinend gegen ihren Willen festgehalten wird.

Dieser 20. Fall für das Konstanzer Team gefällt mir noch besser, als der vorherige. Die kurzen Kapitel sind fesselnd und unterhaltsam geschrieben und schnell zu lesen. Treue Leser dieser Reihe können beobachten, wie sich die Figuren weiter entwickeln und das Team mit dem Neuzugang Caro immer mehr zusammenwächst.

Kategorie: gelesen

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Profilbild Kristina

Kristina kann sich ein Leben ohne Bücher nicht vorstellen. Bücher faszinieren sie, seit dem sie denken kann. Sie möchte mit dir ihre Freude am Lesen teilen. Gefallen dir ihre Beiträge? Dann verpasse keine neuen Artikel und abonniere sie per E-Mail.

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