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Rückblick Juli 2016- Krimireihen und eine Trilogie

Cover Rückblick Juli 2016

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Ist der verregnete Sommer schuld? Im Juni habe ich schon viel gelesen, aber im Juli habe ich mich selbst übertroffen. 13 Bücher habe ich gelesen, die ein Teil einer Reihe sind, und unglaubliche 4.703 Seiten! Mein Rückblick Juli 2016.

Eine Übersicht der im Juli 2016 gelesenen Bücher ist in Mein Lesejahr 2016 zusammengestellt.

Das Juli Motto Reihen der Motto Challenge, kam für mich, wie gerufen. Ich lese gerne Krimis und Thriller und die sind für Buchreihen, wie geschaffen. Mein SuB erwies sich als eine ergiebige Quelle. Drei Bücher habe ich neu gekauft, da jeweils das neueste Band erschienen ist. Ich weiß noch nicht, ob ich alle Bücher einzeln besprechen oder als Reihe vorstellen werde.

Eine Aufstellung der einzelnen Reihen habe ich in Buchreihen zusammengestellt.

„Apostelwasser“ von Regina Ramstetter ist ein humorvoll geschriebener Krimi mit ernstem Hintergrund. In Passau werden am Ufer der Ilz drei gekreuzigte Männer gefunden. Die Ermittler stoßen bald auf das Thema Kindesmissbrauch und die Spuren führen sie zu den Domspatzen nach Regensburg. Ein Highlight unter den Regionalkrimis. Nach „Leichrevier“ und „Lattenknaller“ ist das der dritte Fall für Kommissar Kroner und sein Team. Die ersten beiden Fälle werde ich noch lesen.

„Der Teufel im Glas“ von Natalie Messensky ist das zweite Buch mit der Archäologin Anna Grass. Anna entdeckt in einem mittelalterlichen Grab die Leiche eines Geistlichen. Kurze Zeit später wird in der Michaelergruft in Wien ein Toter Priester gefunden. Major Paul Kandler, mit dem Anna befreundet ist, übernimmt die Ermittlungen. Der Krimi aus Wien ist unterhaltsam und spannend geschrieben.

„Wenn Tote nicht schweigen“ von Salim Güler ist das vierte Band der Krimireihe aus Köln mit Lasse Brandt und Emre Aydin. Diesmal ermitteln sie im Mordfall eines Unternehmers und Mäzens. Alle Familienmitglieder sind verdächtig, besonders die labile Tochter Paris. Der Fall ist spannend geschrieben und es bleibt bis zum Ende offen, ob es sich um eine Familientragödie oder Mord aus Habgier und Neid handelt.

Aus der Krimireihe von Monika Rohde mit der Nürnberger Kommissarin Lene Becker, die auch gerne im Ausland ermittelt, habe ich gleich drei Bücher hintereinander gelesen. „Denn bittersüß ist der Schnee“ ist der dritte Teil der Reihe, der im vorweihnachtlichen Nürnberg spielt. Mike Fuller, Lenes Freund aus San Francisco, hilft ihr den Mord an einer Lehrerin aufzuklären. Der nächste Fall „Als der Adler schrie“ führt Lene Becker bis nach Florenz, um den Mörder eines Malers aufzuspüren. Dieser Fall hat mir nicht so gut gefallen, wie die anderen Bände. Sehr gut gefallen hat mir dagegen „Schlaf Prinzessin“, der fünfte Teil dieser Reihe. Die Tote ist eine Kriminalkommissarin vom Sittendezernat, die erst kürzlich von Kiel nach Nürnberg umgezogen ist. Die ersten beiden Fälle von Lene Becker habe ich schon vor längerer Zeit gelesen.

Passend zum Motto dieses Monats war der #jdtb16 Kauf vom Juni fällig. „Die Lebenden und die Toten“ von Nele Neuhaus ist bereits der siebte Taunuskrimi mit Pia Kirchhoff und Oliver von Bodenstein. Kurz hintereinander werden zwei Frauen aus dem Hinterhalt erschossen. Die Ermittler können keinen Zusammenhang zwischen den Morden feststellen, bis ein weiterer Mord geschieht und eine Familientragödie ans Tageslicht bringt. Mich hat dieser Krimi nicht ganz so begeistern können. Ich finde einige Passagen sehr langatmig und das aktuelle Thema Organspende wurde schon besser umgesetzt.

Die Trilogie von Patricia Kölle ist zur Abwechslung kein Krimi, sondern wunderbar geschriebene Romane. In Ahreshoop an der Ostsee kreuzen sich die Schicksale dreier Frauen, die nach ihren Wurzeln suchen. Die ersten beiden Teile der Ostsee-Trilogie  „Das Meer in deinem Namen“ und „Das Licht in deiner Stimme“ habe ich schon früher verschlungen. Ende Juni erschien endlich der dritte Teil „Der Horizont in deinen Augen“. Bei dem poetischen Schreibstil konnte ich ganz entspannt die Schicksale der Frauen und ihren Freunden verfolgen.

Der dritte Teil der Krimireihe von Dirk Trost „Hundstage für Greetsiel“ ist erst Ende Juli erschienen. Mir haben die ersten beiden Teile mit einem Anwalt im Ruhestand als Ermittler, sehr gut gefallen. Die Krimis spielen im romantischen Fischerdorf Greetsiel in Ostfriesland. Jan de Fries findet eine verbrannte Leiche im Watt und wenig später wird bei einem Sommernachtsball das nächste Opfer spektakulär ermordet. Ein Freund von Jan de Fries wird beschuldigt, den Mord begangen zu haben. Der Krimi ist spannend und unterhaltsam geschrieben.

Anfang Juli erschien der neueste Thriller mit Tony Braun. „Rabenschwester“ von B. C. Schiller, den ich unbedingt lesen musste. Es ist bereits das siebte Buch dieser Reihe. Kurz hintereinander werden zwei junge Prostituierte tot aufgefunden. Bei beiden klebten Rabenmasken auf ihrem  Gesicht. Eine unglaubliche Geschichte, sehr spannend geschrieben. Der unkonventionelle Tony Braun ist Chefinspektor in Linz und diesmal persönlich in den Fall involviert.

In dieser Thriller-Reihe von Béla Bolten ermitteln Bettina Berg und Alexander Tal in Konstanz. „Memorymann“ ist bereits der zehnte Fall und „Tränenkinder“ der elfte Fall für die beiden Kommissare. „Memorymann“ hinterlässt bei jedem Mord eine Botschaft an die Ermittler. In „Tränenkinder“ werden Babys entführt, die eine Woche später wieder unversehrt auftauchen. Das dritte Baby war tot. Berg und Thal haben nur wenig Zeit, um eine erneute Entführung zu verhindern. Beide Thriller bieten spannende Unterhaltung.

Der historische Roman „Die heimliche Heilerin und der Medicus“ von Ellin Carsta ist die Fortsetzung von „Die heimliche Heilerin“. Madlen, die Heilerin aus Leidenschaft, lebte im 14. Jahrhundert in Worms, Köln und Heidelberg. Ihr größter Wunsch ist Medicus zu werden, doch Frauen dürfen nicht studieren. Als der Medicus Franz von Beyenberg nach Worms kommt, lädt er Madlen ein, einige seiner Vorlesungen in Heidelberg zu besuchen. Derweil muss der Ehemann von Madlen in Köln einen Mord in Kirchenkreisen aufklären.

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Profilbild Kristina

Ein Leben ohne Bücher? Unvorstellbar! Ich liebe es in fremde Welten einzutauchen und die Welt draußen zu vergessen. Beim Lesen kann ich mich am besten entspannen. Geht es dir genauso? Dann verpasse keine neuen Artikel und abonniere sie per E-Mail.