Welche Bücher habe ich im Januar gelesen? Wie haben mir die Bücher gefallen? Welche Bücher kann ich weiterempfehlen? In meinem Beitrag „Mein Lesemonat Januar 2026“ stelle ich dir die gelesenen Bücher vor.
Dieses Jahr habe ich mir vorgenommen, Buchserien, die auf meinem SuB schlummern, in Angriff zu nehmen. Passend dazu nehme ich an der Serial-Killer Challenge 2026 teil. Angefangen habe ich mit der schwedischen Krimireihe mit Olivia Rönning & Tom Stilton von Cilla und Rolf Börjlind und anschließend las ich den ersten Band der Trilogie der „Dallmayr-Saga“ von Lisa Graf.
Meine gelesenen Bücher im Lesemonat Januar 2026

„Der Duft von Kuchen und Meer“ von Anne Barns

Nach dem Tod ihres Lebensgefährten unterstützt die Großmutter, die jetzt alleinerziehende Konditorin Maren, wo sie nur kann. Eines Tages eröffnet sie ihr, dass ihre Wurzeln auf der Insel Amrum liegen. Sie möchte Maren ihr Elternhaus vererben. Maren soll Urlaub auf Amrum machen und entscheiden, was mit dem Haus passieren soll. Verkaufen, vermieten oder selbst einziehen? Nachdem Omas Bruder ihr klargemacht hat, dass sie auf der Insel nicht erwünscht ist, will Maren herausfinden, was damals passiert ist.
Die Liebe zum Backen verbindet die Gegenwart mit der Vergangenheit. Ein leichter, schön geschriebener Roman, bei dem man weiß, dass alles gut endet. Familiengeheimnisse und Missverständnisse geben dem Roman die nötige Würze. Die Landschaftsbeschreibungen laden dazu ein, dort Urlaub zu machen.
„Hildur – Die Toten am Meer“ von Satu Rämö

Während Hildur in einem Misshandlungsfall auf einem Kreuzfahrtschiff ermittelt, werden vier menschliche Skelette auf dem elterlichen Hof gefunden. In einem dritten Erzählstrang geht es um einen plötzlichen Kindstod. Dazu kommen mysteriöse Einbrüche in leer stehende Ferienhäuser, aus denen nichts entwendet wird. Wie passt das alles zusammen? So unterschiedlich die Vorfälle auch sind, zum Schluss passt alles zusammen.
Ursprünglich als Trilogie geplant, ist es bereits der vierte Band dieser Reihe. Ich mag die beiden Protagonisten Hildur und Jakob und die Erzählweise der Autorin. Außerdem finde ich es interessant so viel über Island zu erfahren.
„Little Germany – Der Geschmack von Freiheit“ von Maria Nikolai

Nach der Schiffskatastrophe ist in Little Germany nichts mehr, wie es war. Nach dem Untergang der General Slocum herrscht Trauer und viele Familien ziehen fort. Die beiden Bäckereibesitzerinnen Lissi und Julia bilden keine Ausnahme. Sie backen weiter ihre „German pretzels“ aber der Umsatz ist rückläufig. Schweren Herzens entscheiden sie sich auch nach Yorkville umzuziehen und eröffnen dort „Lissi’s Kleine Konditorei“. Außerdem müssen sie sich ihrer Vergangenheit stellen. Zwei Männer aus ihrem alten Leben tauchen auf und stürzen sie in ein Gefühlschaos. Zur gleichen Zeit beginnt der Prozess gegen die Verantwortlichen der Tragödie auf dem East River.
Auch der zweite Teil der Dilogie ist ein Pageturner. Die Autorin hat die Atmosphäre des historischen New Yorks wunderbar eingefangen und die Charaktere der beiden Protagonistinnen weiterentwickelt. Der Untergang der General Slocum 1904 gilt als die größte Schiffskatastrophe in der Geschichte New Yorks. Die beiden Bücher sollten auf jeden Fall der Reihe nach gelesen werden! Little Germany 1. Teil
Krimireihe mit Olivia Rönning & Tom Stilton von Cilla und Rolf Börjlind

Zuerst der Film, dann die Bücher. Ich war von der Verfilmung von „Die Springflut“ so begeistert, dass ich unbedingt die Bücher lesen wollte. Bisher sind neun Bände erschienen. Ich habe alle, bis auf den letzten Band. Wie das Leben so spielt, schlummerten sie erst einmal auf dem SuB. Dieses Jahr habe ich mir vorgenommen, die Reihe endlich zu lesen. Nach den ersten vier Bänden brauche ich von Olivia Rönning und Tom Stilton eine kleine Pause.
Olivia Rönning ist beim Start der Reihe 23 Jahre alt und im dritten Semester auf der Polizeischule in Stockholm. Ihr Vater Arne Rönning ist vor vier Jahren gestorben. Er war Kriminalkommissar bei der Kripo und sein Partner war Tom Stilton.
Die Krimis sind in einem mitreißenden und lebendigen Schreibstil geschrieben und lassen tief in menschliche Abgründe blicken. Unerwartete Wendungen halten die Spannung aufrecht. Gesellschaftliche und politische Missstände werden angesprochen. Die Charaktere der Ermittler entwickeln sich durch ihre spannenden Schicksale weiter. Ich empfehle deshalb, die Krimis der Reihe nach, zu lesen.
„Die Springflut“ von Cilla und Rolf Börjlind
Olivia Rönning und ihre Mitstudenten sollen einen „Cold Case“ bearbeiten. Der Mord an einer jungen hochschwangeren Frau, die vor 23 Jahren tot an einem Strand gefunden wurde, wurde nie aufgeklärt. Die ermittelnden Beamten waren Olivias Vater und Tom Stilton. Sie hatten kein Motiv und keine belastenden Spuren gefunden. Olivia verbeißt sich in den Fall und will Kontakt zu Tom Stilton aufnehmen, doch der ist wie vom Erdboden verschwunden. Sie wendet sich an Mette Olsäter, die die beiden Ermittler kannte und jetzt Chefin der Mordkommission ist.
Während Olivia mit dem „Cold Case“ beschäftigt ist, werden immer wieder Obdachlose angegriffen. Die Ermittlungen blieben bisher erfolglos.
„Die dritte stimme“ von Cilla und Rolf Börjlind
Olivia Rönning ist inzwischen Polizeianwärterin. Der Nachbar ihrer Mutter hat sich in seinem Haus erhängt. Olivia findet schnell heraus, dass der Zollbeamte ermordet wurde. Neben seinem Laptop sind noch andere Dinge verschwunden und in seiner Zollbehörde verschwand vor Kurzem eine größere Menge beschlagnahmte Drogen. Nach einem Streit mit Mette ermittelt Olivia auf eigene Faust.
In Marseille wird eine junge blinde Frau ermordet, die in Abbas Vergangenheit eine Rolle gespielt hat. Abbas bittet seinen Freund Tom Stilton ihn nach Marseille zu begleiten.
„Die Strömung“ von Cilla und Rolf Börjlind
Olivia Rönning ist für sechs Monate als Streifenpolizistin in Westschweden. Die dreijährige Emelie wurde tot in ihrem Sandkasten gefunden. In der Nähe von Stockholm passiert ein paar Tage später der nächste Kindermord. Der Verdacht fällt auf die Mitglieder einer rassistischen Gruppe, die zuvor die Eltern öffentlich angegriffen haben. Und es tauchen Hinweise auf einen nie aufgeklärten Mord an einer schwangeren Edelprostituierten. Olivia Rönning ermittelt zusammen mit Tom Stilton.
„Schlaflied“ von Cilla und Rolf Börjlind
Stockholm wird von einem Flüchtlingsstrom überrollt. Die Hilfskräfte sind überfordert. Am Bahnhof herrscht Chaos, das Kriminelle für ihre Zwecke nutzen. Sie versprechen Jugendlichen ein neues Zuhause. Muriel, eine drogenabhängige Obdachlose, kümmert sich um das Flüchtlingsmädchen Folami aus Nigeria, dem sie zufällig begegnet ist. Sie zieht mit ihr in eine Hütte im Wald. Als sie sich bedroht fühlt, bittet sie Tom Stilton, den sie von früher kennt, um Hilfe. Währenddessen untersuchen Olivia Rönning, ihre Chefin Mette Olsäter und der ehemalige Kommissar Tom Stilton den Tod eines Jungen, der misshandelt im Wald gefunden wurde.
„Dallmayr – Der Traum vom schönen Leben“ von Lisa Graf

„Der Traum vom schönen Leben“ ist der Auftakt der Trilogie über die Geschichte des legendären Delikatessengeschäfts und des späteren Kaffeeimperiums Dallmayr. Im Mittelpunkt stehen Therese Randlkofer und ihre vier Kinder. Therese, die nach dem Tod ihres Ehemannes Anton fest entschlossen ist, das Geschäft gegen viele Widerstände weiterzuführen, muss lernen, sich in der männerdominierten Wirtschaftswelt zu behaupten.
München, 1997: Seit zwei Jahren führen Therese und Anton Randlkofer erfolgreich ihr Delikatessengeschäft als Anton plötzlich erkrankt und kurze Zeit später stirbt. Sie hatten mit ihrem Feinkostladen noch Großes vor. Anton war es auch wichtig, königlich bayerischer Hoflieferant zu werden. Therese hat vor, das Geschäft alleine weiterzuführen und ihre Pläne zu verwirklichen. Doch ihr Schwager Max fühlt sich als der neue Inhaber und intrigiert gegen Therese, um das Delikatessengeschäft an sich zu reißen. Zusammen mit ihrem ältesten Sohn, der gerade seine Lehre angeschlossen hat, muss sie sich als Chefin beweisen. Als Mutter von vier Kindern (der Jüngste ist gerade dreizehn Jahre alt) hat sie auch private Sorgen.
Mir hat der Familienroman gut gefallen. Er ist lebendig geschrieben und fängt gut den Zeitgeist ein.
Band 2 und 3 habe ich im Februar 2026 gelesen.
Das war mein Lesemonat Januar 2026. Kennst du eines der vorgestellten Bücher? Hast du vielleicht schon eines davon davon gelesen? Wie hat dir das Buch gefallen? Wie war dein Lesemonat?
Aktionen und Challenges
Top Ten Thursday
Jeden Donnerstag findet die Aktion Top Ten Thursday statt. Es werden 10 Bücher zum jeweiligen Thema vorgestellt. Auf der Themenliste Top Ten Thursday habe ich die Themen für 2026 aufgelistet und zu meinen Beiträgen verlinkt. Die vorherigen Jahrgänge habe ich ins Top Ten Thursday Archiv verschoben.
Challenges
- 26 für 2026 Challenge: Ich habe wieder Bücher aus meinen Stapel ungelesener Bücher (SuB) ausgewählt. Ich habe mir vorgenommen, mindestens zwei Bücher pro Monat zu lesen.
- Buchseiten Challenge 2026: Bei dieser Challenge werden Punkte für gelesene Seiten gesammelt. Je dicker das Buch, desto mehr Punkte werden vergeben.
- The Dead Authors Challenge 2026: Bei dieser Challenge sollen Bücher verstorbener Autoren gelesen werden.
- The Serial-Killer Challenge 2026: Buchserien, die auf dem SuB schlummern.
- Weltenbummler Challenge 2026 von Wörterkatze: Welche Länder habe ich in meinen Büchern besucht? Es ist spannend zu beobachten, wie sich die Weltkarte füllt.
- Gelesene Bücher: Mein Lesejahr 2026
- Challenges, an denen ich bisher teilgenommen habe
Eine Übersicht meiner Rezensionen findest du in Rezensionen von A–Z
Unter Buchreihen Krimis und Thriller von A-Z und Trilogien und andere Mehrteiler von A-Z findest du eine Übersicht über Reihen, die ich gerne lese.

