Welche Bücher habe ich im Februar gelesen? Wie haben mir die Bücher gefallen? Welche Bücher kann ich weiterempfehlen? In meinem Beitrag „Mein Lesemonat Februar 2026“ stelle ich dir die gelesenen Bücher vor. Der Februar war einer der wenigen Monate, in denen ich mehr Romane als Krimis und Thriller gelesen habe. Da ich mir dieses Jahr vorgenommen habe, meine auf dem SuB schlummernden Buchserien in Angriff zu nehmen, habe ich weiter Punkte für meine Serial-Killer Challenge 2026 gesammelt. Ich habe die Dallmayr-Saga fertig gelesen und weitere zwei Buchserien in Angriff genommen.
Meine gelesenen Bücher im Lesemonat Februar 2026

„Dallmayr – Saga“ von Lisa Graf

„Der Glanz einer neuen Ära“ und „Das Erbe der Dynastie“ sind die Fortsetzungen über die Geschichte des legendären Delikatessengeschäfts und des späteren Kaffeeimperiums Dallmayr. Den Auftakt „Der Traum vom schönen Leben“ habe ich bereits im Januar gelesen.
Im Mittelpunkt der Trilogie stehen Therese Randlkofer und ihre Kinder. Therese, die nach dem Tod ihres Ehemannes Anton, das Delikatessengeschäft gegen viele Widerstände weiterführt und sich in der männerdominierten Wirtschaftswelt behaupten muss. Ihre vier Kinder, die in turbulenten Zeiten früh erwachsen werden und ihren eigenen Weg finden müssen. Max Randlkofer intrigiert weiter gegen Therese und ihre Kinder und versucht den Familienzusammenhalt aufzubrechen. Ab Band zwei bereiten der Familie Randlkofer auch die politischen Entwicklungen große Sorgen. Der Erste Weltkrieg, der Nationalsozialismus und der Zweite Weltkrieg gehen nicht spurlos an ihnen vorbei.
Mir gefällt die Mischung aus historischen Fakten und persönlichen Schicksalen und der lebendige Schreibstil der Autorin. Im Anhang werden jeweils die politischen und gesellschaftlichen Hintergründe erläutert. Die Familiensaga ist ein Roman und keine Biografie. Die Firmengeschichte von Dallmayr und der Familie Randlkofer kann man auf der Unternehmenswebseite und bei Wikipedia nachlesen.
- „Dallmayr – Der Glanz einer neuen Ära“ – München 1905 bis 1920
- „Dallmayr – Das Erbe einer Dynastie“ – München 1933 bis 1945
„Polizeiärztin Magda Fuchs“ von Helene Sommerfeld

Der Schauplatz der Handlung der historischen Trilogie „Polizeiärztin Magda Fuchs“ ist Berlin der goldenen zwanziger Jahre und spiegelt den Glanz und die Schattenseiten der Metropole. Im Mittelpunkt steht die Ärztin Magda Fuchs, die als Polizeiärztin arbeitet. Meine Rezension der Trilogie.
- „Polizeiärztin Magda Fuchs – Das Leben, ein großer Rausch“
- „Polizeiärztin Magda Fuchs – Das Leben, ein ewiger Traum“
- „Polizeiärztin Magda Fuchs – Das Leben, ein wilder Tanz“
„Todestiefe“ von Bernadette Calonego

Der erste Fall für Staff Sergeant Calista Gates als Leiterin einer Task Force für komplexe Fälle in der Provinz Neufundland-Labrador. Eine junge Frau und Mutter zweier Kinder stürzt sich von steilen Klippen in die Tiefe. Alle glauben an Selbstmord, bis sich ein Vogelbeobachter meldet, der gesehen haben will, wie die Frau in die Tiefe gestoßen wurde. Der Verdacht für Mord bestätigt sich erst, als Calista Gates weitere Fälle von ungeklärten Klippenstürzen untersucht.
Der fesselnde Krimi über Familienintrigen, Neid und gefährliche Machenschaften hält die Spannung, bis zur letzten Seite. Es ist bereits der siebte Fall für Calista Gates, die bisher als Polizeichefin von St. Anthony ermittelt hat.
„Eispalast – Entscheidung aus Liebe“ von Rena Rosenthal

Der Roman ist der Abschluss einer Trilogie über die Geschichte des modernen Eiskunstlaufs. Die Romanreihe basiert auf wahren Begebenheiten. Der Anhang enthält jeweils die historischen Fakten und Bilder aus den Anfängen des modernen Eiskunstlaufs.
Mir hat die Trilogie sehr gut gefallen, wobei der letzte Teil der schwächste dieser Reihe ist. Spannend wird die Geschichte nicht zuletzt durch Intrigen und Liebesgeschichten. Der erste Teil „Eispalast“ spielt im ausgehenden 19. Jahrhundert in Wien. Die Fortsetzung „Die Kür ihres Lebens“ spielt Anfang 20. Jahrhunderts in London. Der Abschlussband führt wieder nach Wien zurück und zum Bau einer künstlichen Eislaufbahn.
„Todesstollen“ von Fiona Limar

Was haben die drei Freundinnen Laura, Vanessa und Olivia verschwiegen, als vor zehn Jahren Ines verschwand? Ihre Leiche wurde jetzt durch Zufall in einem vergessenen und nicht registrierten Bergstollen gefunden. Vanessa und Olivia bleiben bei ihren damaligen Aussagen. Laura leidet unter Albträumen, kann sich aber nicht erinnern, was damals passiert ist. Sie ist bereit, sich bei dem Polizeipsychologen Birger Nyberg einer Hypnosetherapie zu unterziehen. Nach und nach kommen verschüttete Erinnerungen ans Licht. Laura ahnt nicht, dass sie dadurch in großer Gefahr schwebt. Es gibt jemanden, für den ihre Erinnerungen gefährlich sind.
Der neueste Fall für Ava Claesson und ihr Team ist sehr spannend geschrieben. Am liebsten hätte ich den Thriller in einem Rutsch durchgelesen.
„Große Träume, kleine Siege“ von Petra Durst-Benning

Südfrankreich, 1880:
Die junge Fabienne ist glücklich, wenn sie ihrer Mutter in der Küche helfen kann. Sie hat sich auch schon allerlei Kniffe und Tricks von ihr abgeschaut. Fabienne lebt mit ihren Eltern in einem Schleusenwärterhaus am Kanal du Midi. Fabiennes Mutter kocht mit Leidenschaft schmackhafte, einfache Gerichte für die wartenden Schiffer. Fabienne hat sich in de jungen Schiffer Eric verliebt und träumt seitdem von der großen weiten Welt. Als ihre Mutter stirbt, brennt sie mit Eric durch, der sich allerdings als „Weichei“ entpuppt und sie allein lässt. Fabienne lässt sich nicht unterkriegen und kämpft für ihre Zukunft. Sie lernt die adelige Stéphanie kennen, die ihr eine Stelle als Köchin anbietet und alles scheint sich zum Guten zu wenden. Doch dann schlägt das Schicksal unerbittlich zu.
Der Roman liest sich schön und unterhaltsam. Mir haben besonders gut die bildhaften kulinarischen und landschaftlichen Beschreibungen gefallen. Der Roman ist der Auftakt der Trilogie „Die Köchin“.
„Die Falkenbach-Saga“ von Ellin Carsta

Im Mittelpunkt der Saga stehen die Familien von Falkenbach und Lehmann. Der erste Band beginnt 1936 und die bisher letzte veröffentlichte Fortsetzung im Jahr 1943. Die Falkenbach-Saga ist eine fiktive Geschichte, die auf historischen Fakten und Ereignissen beruht. Die historischen Hintergründe werden jeweils ausführlich im Nachwort erläutert. Mehr Infos über die einzelnen Bände erfährst du im Beitrag „Die Falkenbach-Saga“. Bisher sind 13 Bände erschienen.
- „Das Unrecht der Väter“
- „Die Stärke der Töchter“
- „Der Bund der Familien“
- „Die Wege der Söhne“
- „Der Mut der Frauen“
Das war mein Lesemonat Februar 2026. Kennst du eines der vorgestellten Bücher? Hast du vielleicht schon eines davon davon gelesen? Wie hat dir das Buch gefallen? Wie war dein Lesemonat?
Aktionen und Challenges
Top Ten Thursday
Jeden Donnerstag findet die Aktion Top Ten Thursday statt. Es werden 10 Bücher zum jeweiligen Thema vorgestellt. Auf der Themenliste Top Ten Thursday habe ich die Themen für 2026 aufgelistet und zu meinen Beiträgen verlinkt. Die vorherigen Jahrgänge habe ich ins Top Ten Thursday Archiv verschoben.
Challenges
- 26 für 2026 Challenge: Ich habe wieder Bücher aus meinen Stapel ungelesener Bücher (SuB) ausgewählt. Ich habe mir vorgenommen, mindestens zwei Bücher pro Monat zu lesen.
- Buchseiten Challenge 2026: Bei dieser Challenge werden Punkte für gelesene Seiten gesammelt. Je dicker das Buch, desto mehr Punkte werden vergeben.
- The Dead Authors Challenge 2026: Bei dieser Challenge sollen Bücher verstorbener Autoren gelesen werden.
- The Serial-Killer Challenge 2026: Buchserien, die auf dem SuB schlummern.
- Weltenbummler Challenge 2026 von Wörterkatze: Welche Länder habe ich in meinen Büchern besucht? Es ist spannend zu beobachten, wie sich die Weltkarte füllt.
- Gelesene Bücher: Mein Lesejahr 2026
- Challenges, an denen ich bisher teilgenommen habe
Eine Übersicht meiner Rezensionen findest du in Rezensionen von A–Z
Unter Buchreihen Krimis und Thriller von A-Z und Trilogien und andere Mehrteiler von A-Z findest du eine Übersicht über Reihen, die ich gerne lese.

