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Rückblick Januar 2018

Cover Rückblick Januar 2018

Neues Jahr, Neues Glück! Im Januar starten, bis auf wenige Ausnahmen, die neuen Challenges. So eine Ausnahme ist die Bastei Lübbe Challenge 2018, die im Februar startet. Im Januar werden die Challenges 2017 abgeschlossen und die Gewinner ermittelt. Der Januar lief bei mir nicht so, wie ich es mir vorgestellt habe. Dazu aber mehr im Rückblick Januar 2018.

Rückblick Januar 2018

Motto Challenge 2018: Im Januar sollten wir Bücher von Autoren lesen, von denen wir bisher noch nichts gelesen haben.

Autorenchallenge 2018: Die Aufgabe war für mich eine Herausforderung, da der Autor im gleichen Land geboren sein sollte, wie ich. Ich hätte es mir einfach machen können und ein Buch, das ich bereits gelesen hatte, nehmen können. Ich wollte aber ein Buch passend zur Motto Challenge. Da ich in Prag geboren bin, war die Suche nicht ganz einfach. Ich fand eine Biografie „Zu Hause ist überall“ von Barbara Coudenhove-Kalergi, einer österreichischen Journalistin, die in Prag geboren ist.

Revival Challenge 2018: Da ich versuche, die Challenges zu kombinieren, wäre das in diesem Monat kontraproduktiv gewesen.

Mein Lesejahr 2018 hat mit einer Autorin begonnen, deren Bücher ich gerne lese und die für heitere Stunden sorgen: „Manche mögen’s steil“ von Ellen Berg. Das Rezesionsexemplar habe ich als E-Book gelesen.

Die weiteren Bücher dieses Monats sind von Autoren, von denen ich noch nie etwas gelesen habe. Vorgesehen waren noch weitere Bücher, die ich nicht mehr geschafft habe zu lesen. Das lag am Buch „Die Großmächtigen“ von Hédi Kaddour, das ich erst im zweiten Anlauf zu Ende fertig lesen konnte. Ich habe „ewig“ für dieses Buch gebraucht. Warum ich mich mit diesem Buch schwergetan habe, werde ich in der Rezi erläutern.

Um auf andere Gedanken zu kommen, habe ich den Thriller „Vaters unbekanntes Land“ von Bernhard Stäber vorgezogen. Es ist der erste Teil einer Reihe mit Arne Eriksen, der in Norwegen, der Heimat seines verstorbenen Vaters ermittelt.

Nach diesen vier Büchern war der Januar fast zu Ende und ich entschied mich daher für einen historischen Kriminalroman mit weniger als 300 Seiten. „Emma Schumacher & Der verschwundene Professor“ von Andrea Instone habe ich bei einer Buchverlosung bei LovelyBooks, als E-Book gewonnen.

Eine Übersicht aller gelesenen Bücher ist in Mein Lesejahr 2018 zusammengestellt.

Die Buchbesprechungen im Rückblick Januar 2018:

„Manche mögen’s steil“ von Ellen Berg

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Viktoria Elsässer steht kurz vor dem Sprung in die Chefetage eines IT-Unternehmens. Der Harvard-Absolvent Konstantin Kunzendorf ist ihr schärfster Konkurrent. Der Überflieger ist charmant und sieht verdammt gut aus. Um den besten Bewerber auszuwählen, wird eine Klettertour in den Alpen organisiert, um die Bewerber unter Stressbedingungen zu testen. Für die Stadtpflanze Viktoria eine Horrorvorstellung. Sie fährt nur mit, weil sie nicht kurz vor dem Ziel aufgeben will. Als der Bergführer die Handys einsammelt, fühlt sie sich nackt und schutzlos und will wieder heimfahren.

Viktoria Elsässer ist Anfang dreißig und beruflich erfolgreich. Die Software Entwicklerin hat sich als Teamleiterin in einer Männerdomäne behauptet und ist auf dem Sprung in die Chefetage. Soziale Kontakte kennt sie nur aus dem Internet und fühlt sich nur in der digitalen Welt sicher. Face to Face Kommunikation ist nicht ihr Ding. Nachhilfe im sozialen Verhalten bekommt sie von Catherine, der Assistentin des Personalchefs. Cat ist ihr eine wahre Freundin und mit weiblichen Kurven und drei Kindern, das pure Gegenteil von Vicky. Vicky überlässt nichts dem Zufall, sie will für alle Eventualitäten gerüstet sein und die Kontrolle behalten. Natur und sportliche Betätigung sind ihr suspekt, sie bezeichnet sich selbst als Bewegungslegasthenikerin.

Bergführer Johannes verkörpert das Naturburschen Klischee. Er besitzt eine gute Beobachtungsgabe und hat die Nerds bald gut im Griff. Mit Vicky liefert er sich heftige Wortgefechte, die sie zum Nachdenken zwingen.

Die Teilnehmer des Teambuilding-Seminars sind gut karikiert, manch einer dürfte sich selbst wieder erkennen. Der Kampf um den Chefposten ist glaubwürdig dargestellt.

Die vorhersehbare Liebesgeschichte schadet nicht dem Lesevergnügen. Die witzigen Sprüche bescheren gute Laune. Humorvoll und bissig beschreibt Ellen Berg, wie es Menschen ergeht, die glauben, ohne ihr Smartphone, nicht lebensfähig zu sein. „Manche mögen’s steil“ ist ein kurzweiliger Unterhaltungsroman, mit verpackter Gesellschaftskritik, der den Alltag vergessen lässt.

Weitere besprochene Romane von Ellen Berg findest du unter Autoren von A-Z.

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Profilbild Kristina

Kristina kann sich ein Leben ohne Bücher nicht vorstellen. Bücher faszinieren sie, seit dem sie denken kann. Sie möchte mit dir ihre Freude am Lesen teilen. Gefallen dir ihre Beiträge? Dann verpasse keine neuen Artikel und abonniere sie per E-Mail.