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Rückblick Juni 2018

Rückblick Juni 2018

Es sind tatsächlich nur fünf Bücher, die ich im Juni geschafft habe zu lesen. Das Schöne dabei, kein Buch hat mich enttäuscht, ich kann alle weiter empfehlen. Welche Büchertipps ich für dich habe, kannst du in meinem Rückblick Juni 2018 nachlesen.

Rückblick Juni 2018

Motto Challenge 2018: Das Motto im Juni sind Verlage. Entweder Bücher vom gleichen Verlag oder verschiedene Verlage.

Bastei Lübbe Challenge 2018: Im Juni habe ich einen Roman von Petra Hülsmann für die Challenge gelesen.

Von den fünf Büchern waren nur zwei Krimis dabei.„Witwenspiel“ von Béla Bolten aus der Reihe mit Berg & Thal und „Hopfenkiller“ von Andreas Schröfl. Warum ich von „Hopfenkiller“ so begeistert bin, kannst du in meiner Rezension nachlesen.

„Die Muse von Wien“ von Caroline Bernhard ist aus der Reihe: Mutige Frauen zwischen Kunst und Liebe. Der historische Roman erzählt die Lebensgeschichte von Alma Mahler-Werfel, einer Persönlichkeit der Kunst- und Musikszene in Wien des frühen 20. Jahrhunderts. In meiner Rezension erfährst du mehr über diese faszinierende Frau.

Der Roman „Nelkenliebe“ von Anja Saskia Beyer entführt den Leser nach Portugal. 

In „Wenn´s einfach wär, würd´s jeder machen“ von Petra Hülsmann wird eine Musiklehrerin von einer Traumschule in einem noblen Vorort an eine Albtraumschule versetzt. Von heute auf  Morgen muss sie lernen, desinteressierte Schüler für den Unterricht zu begeistern. Aktuelle Probleme lesenswert verpackt. Rezension folgt.

Der neue Thriller „Wolfsbrut“ von Claudia Praxmayer beschäftigt sich mit dem Thema Wölfe. Die Biologin und Tierschützerin Dr. Leo Winter ist undercover in Deutschland unterwegs.

Eine Übersicht aller gelesenen Bücher ist in Mein Lesejahr 2018 zusammengestellt.

Die Buchbesprechungen im Rückblick Juni 2018:

„Nelkenliebe“ von Anja Saskia Beyer

Katharina möchte den letzten Wunsch ihres Vaters Gerd erfüllen und reist nach Portugal, um seine große Liebe zu finden, die ihn damals ohne Erklärung verließ.

In Rückblicken in die 70er Jahre erzählt Gerd seine Liebesgeschichte während seiner Zeit in Lissabon. Diese Passagen, die den Alltag junger Menschen schildern, die unter dem Regime und dem Diktator Salazar leiden, finde ich sehr gelungen. Historische Fakten sind hier unterhaltsam verpackt. Dagegen wirkt Katharinas Geschichte in der Gegenwart etwas flach und unglaubwürdig.

Petra Hülsmann gelingt es, dem Leser das portugiesische Lebensgefühl zu vermitteln. Das Kulinarische kommt nicht zu kurz, insbesondere die süßen portugiesischen Spezialitäten. Die Rezepte für die Vanilletörtchen und Macarons am Ende des Buches laden zum Nachbacken ein.

„Witwenspiel“ von Béla Bolten

Tatort Schlafzimmer. Bettina Berg und Alexander Thal sehen auf dem Bett einen toten Mann, dessen Hände und Füße an die Bettpfosten gefesselt sind. Er ist nackt, bis auf einen Keuschheitsgürtel. Zunächst deutet nichts auf einen gewaltsamen Tod hin, bis sie ein paar Tage später, an einen ähnlichen Tatort gerufen werden. Eine Kontaktanzeige scheint die gesuchte Verbindung zu sein.

Der 18. Fall für Berg & Thal stellt das Team vor neue Herausforderungen. Sie gehen davon aus, dass die Morde zusammenhängen, beweisen können sie es nicht. Die Inszenierungen deuten zunächst auch nicht auf Mord hin. Anhand der wenigen Anhaltspunkte, die sie haben, versuchen sie einen Ermittlungsansatz zu finden. Der Leser ist den Ermittlern voraus. Parallel erzählt eine Frau, die sich Tess Bennett nennt, über ihre Rachepläne und beschreibt ihr Vorgehen.

Auch wenn es den Anschein hat, die Handlung ist nicht vorhersehbar und birgt überraschende Momente. Der Fall ist gut konstruiert und spannend geschrieben, wie alle Thriller von Béla Bolten.

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Profilbild Kristina

Kristina kann sich ein Leben ohne Bücher nicht vorstellen. Bücher faszinieren sie, seit dem sie denken kann. Sie möchte mit dir ihre Freude am Lesen teilen. Gefallen dir ihre Beiträge? Dann verpasse keine neuen Artikel und abonniere sie per E-Mail.

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