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Rückblick Juni 2018

Rückblick Juni 2018

Aktualisiert am 25. Mai 2021

Es sind tatsächlich nur fünf Bücher, die ich im Juni geschafft habe zu lesen. Das Schöne dabei, kein Buch hat mich enttäuscht, ich kann alle weiter empfehlen. Welche Büchertipps ich für dich habe, kannst du in meinem Rückblick Juni 2018 nachlesen.

Rückblick Juni 2018

Challenges

Motto Challenge 2018: Das Motto im Juni sind Verlage. Entweder Bücher vom gleichen Verlag oder verschiedene Verlage.

Bastei Lübbe Challenge 2018: Im Juni habe ich einen Roman von Petra Hülsmann für die Challenge gelesen.

Meine Bücher im Juni 2018

Von den fünf Büchern waren nur zwei Krimis dabei.„Witwenspiel“ von Béla Bolten aus der Reihe mit Berg & Thal und „Hopfenkiller“ von Andreas Schröfl. Warum ich von „Hopfenkiller“ so begeistert bin, kannst du in meiner Rezension nachlesen.

„Die Muse von Wien“ von Caroline Bernhard ist aus der Reihe: Mutige Frauen zwischen Kunst und Liebe. Der historische Roman erzählt die Lebensgeschichte von Alma Mahler-Werfel, einer Persönlichkeit der Kunst- und Musikszene in Wien des frühen 20. Jahrhunderts.

Der Roman „Nelkenliebe“ von Anja Saskia Beyer entführt den Leser nach Portugal. 

In „Wenn´s einfach wär, würd´s jeder machen“ von Petra Hülsmann wird eine Musiklehrerin von einer Traumschule in einem noblen Vorort an eine Albtraumschule versetzt. Von heute auf  Morgen muss sie lernen, desinteressierte Schüler für den Unterricht zu begeistern. Aktuelle Probleme lesenswert verpackt.

Der neue Thriller „Wolfsbrut“ von Claudia Praxmayer beschäftigt sich mit dem Thema Wölfe. Die Biologin und Tierschützerin Dr. Leo Winter ist undercover in Deutschland unterwegs.

Eine Übersicht aller gelesenen Bücher ist in Mein Lesejahr 2018 zusammengestellt.

Buchbesprechungen

„Nelkenliebe“ von Anja Saskia Beyer

Katharina möchte den letzten Wunsch ihres Vaters Gerd erfüllen und reist nach Portugal, um seine große Liebe zu finden, die ihn damals ohne Erklärung verließ.

In Rückblicken in die 70er Jahre erzählt Gerd seine Liebesgeschichte während seiner Zeit in Lissabon. Diese Passagen, die den Alltag junger Menschen schildern, die unter dem Regime und dem Diktator Salazar leiden, finde ich sehr gelungen. Historische Fakten sind hier unterhaltsam verpackt. Dagegen wirkt Katharinas Geschichte in der Gegenwart etwas flach und unglaubwürdig.

Petra Hülsmann gelingt es, dem Leser das portugiesische Lebensgefühl zu vermitteln. Das Kulinarische kommt nicht zu kurz, insbesondere die süßen portugiesischen Spezialitäten. Die Rezepte für die Vanilletörtchen und Macarons am Ende des Buches laden zum Nachbacken ein.

„Wenn´s einfach wär, würd´s jeder machen“ von Petra Hülsmann

Klappentext: Damit hatte die beliebte Musiklehrerin Annika nicht gerechnet: Aus heiterem Himmel wird sie von ihrer Traumschule im Hamburger Elbvorort an eine Albtraumschule im absoluten Problembezirk versetzt. Nicht nur, dass die Schüler dort mehr an YouTube als an Hausaufgaben interessiert sind – die Musical-AG, die Annika gründet, stellt sich auch noch als völlig talentfrei heraus. Aber wenn’s einfach wär, würd’s schließlich jeder machen. Annika gibt nicht auf und wendet sich hilfesuchend an Tristan, ihre erste große Liebe und inzwischen Regisseur. Von nun an spielt sich das Theater jedoch mehr vor als auf der Bühne ab, und das Chaos geht erst richtig los.

Ob es an einer Brennpunktschule wirklich so zugeht? Keine Ahnung! Es ist schön zu lesen, wie leicht es sein könnte, Jugendliche für das Theater zu begeistern und sie von Problemkindern zu glücklichen Teenagern zu machen. Wird es Annika gelingen, ihre Vorurteile abzulegen und die Schüler für ihr Projekt zu interessieren? Von heute auf  Morgen muss sie lernen, desinteressierte Schüler für den Unterricht zu begeistern.

Mir hat jedenfalls das Lesen Spaß gemacht. Die Liebesgeschichte hat mich weniger begeistert. Tristan war mir unsympathisch und hat teilweise genervt. Gewundert habe ich mich, dass eine Lehrerin in einer WG wohnt. 

Petra Hülsmann hat aktuelle Probleme des normalen Schulwahnsinns lesenswert verpackt. Der Schreibstil ist humorvoll und spritzig, das Thema ungewöhnlich. Der Roman ist alles in einem, spannend, lustig und romantisch. Tolle Lektüre für zwischendurch.

„Witwenspiel“ von Béla Bolten

Tatort Schlafzimmer. Bettina Berg und Alexander Thal sehen auf dem Bett einen toten Mann, dessen Hände und Füße an die Bettpfosten gefesselt sind. Er ist nackt, bis auf einen Keuschheitsgürtel. Zunächst deutet nichts auf einen gewaltsamen Tod hin, bis sie ein paar Tage später, an einen ähnlichen Tatort gerufen werden. Eine Kontaktanzeige scheint die gesuchte Verbindung zu sein.

Der 18. Fall für Berg & Thal stellt das Team vor neue Herausforderungen. Sie gehen davon aus, dass die Morde zusammenhängen, beweisen können sie es nicht. Die Inszenierungen deuten zunächst auch nicht auf Mord hin. Anhand der wenigen Anhaltspunkte, die sie haben, versuchen sie einen Ermittlungsansatz zu finden. Der Leser ist den Ermittlern voraus. Parallel erzählt eine Frau, die sich Tess Bennett nennt, über ihre Rachepläne und beschreibt ihr Vorgehen.

Auch wenn es den Anschein hat, die Handlung ist nicht vorhersehbar und birgt überraschende Momente. Der Fall ist gut konstruiert und spannend geschrieben, wie alle Thriller von Béla Bolten.


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Kategorie: gelesen

von

Profilbild Kristina

Ein Leben ohne Bücher? Unvorstellbar! Ich liebe es in fremde Welten einzutauchen und die Welt draußen zu vergessen. Beim Lesen kann ich mich am besten entspannen. Geht es dir genauso? Dann verpasse keine neuen Artikel und abonniere sie per E-Mail.

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