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Das Zeichen der Schwalbe – Helen Bryan

Das Zeichen der Schwalbe

Das Waisenmädchen Menina lebte in einem südamerikanischen Kloster, bevor sie von einem amerikanischen Ehepaar adoptiert wird. Ihr einziger Besitz ist eine Medaille, die eine Schwalbe zeigt.

Menina erlebt eine glückliche Kindheit und wächst zu einer jungen Frau heran. An ihrem 16. Geburtstag lösen ihre Adoptiveltern ein Versprechen an die Oberin des Klosters ein, und geben Menina die Medaille und ein altes Buch. Das Buch findet Menina nicht besonders interessant, da es sich um Aufzeichnungen aus einem Kloster handelt.

Sie bekommt ein Stipendium und beginnt Kunstgeschichte zu studieren.  In einem alten Buch entdeckt sie Bilder eines spanischen Künstlers aus dem 16. Jahrhundert, der seine Bilder mit einer kleinen Schwalbe signiert. Diese Schwalbe sieht genauso aus, wie die auf ihrer Medaille. Die Bilder dieses Künstlers sind nur in einem Museum in Spanien zu sehen.

Die Medaille und das alte Buch der Nonnen mussten ihren leiblichen Eltern sehr wichtig gewesen sein. Sie beschließt, im Rahmen ihrer Abschlussarbeit,, nach Madrid zu reisen und alles über diesen Künstler und die Medaille herauszufinden.

Bei ihren Nachforschungen in Spanien gerät Menina in Lebensgefahr und findet Zuflucht in einem alten abgelegenen Kloster. Hier hört sie die Geschichte der 5 Waisenmädchen, die vor der Inquisition fliehen mussten. Stellt die Medaille eine Verbindung in die Vergangenheit? Welche Bedeutung haben die alten Aufzeichnungen aus dem Kloster?

Das Zeichen der Schwalbe wechselt zwischen Gegenwart und Vergangenheit und erzählt die Geschichte des Klosters und der 5 Waisenmädchen. Einzelne Schicksale werden miteinander verknüpft und fügen sich zu einem Gesamtbild.

Mir haben am besten die historischen Passagen gefallen. Die Geschehnisse in Spanien der Gegenwart sind dagegen etwas unglaubwürdig. Die Geschichte findet ein abruptes Ende und lässt einige Fragen offen.

Das Buch ist als historischer Thriller geschrieben und wirklich spannend zu lesen. Das Leben im Kloster während der Inquisition wird lebhaft dargestellt. Die einzelnen Schicksale der Waisenmädchen sind sehr interessant und lesenswert. Der Leser weiß sofort, in welcher Epoche sich die Geschichte gerade abspielt, da am Anfang jedes Kapitels, Ort und Zeit angegeben sind. Das Buch lässt sich leicht und flüssig lesen.

Cover

Das Bild zeigt vermutlich die Medaille und passt zum Inhalt des Buches.

Empfehlung

Ich finde das Buch absolut lesenswert. Es ist auch die Geschichte starker und mutiger Frauen.

Autor

Helen Bryan wurde in Virginia, USA, geboren, machte ihren Abschluss am Barnard College und lebt seit 1971 in London. Dort absolvierte sie die Ausbildung zum Barrister und arbeitete am Inner Temple als Anwältin vor Gericht. Ihre Biografie Martha Washington: First Lady of Liberty wurde mit einer »Citation of Merit« der Colonial Dames of America ausgezeichnet. (Text: Amazon)

Informationen zum Buch

Titel: Das Zeichen der Schwalbe
Autor: Helen Bryan
Genre: Historischer Thriller
Print-Ausgabe:  458 Seiten
Ausgaben: Taschenbuch, E-Book, Hörbuch
Verlag: AmazonCrossing (30. Dezember 2013)
Sprache: Deutsch
Originaltitel: The Sisterhood
ISBN-10: 1477849610
ISBN-13: 978-1477849613

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